Wenn Ihre Waren regelmäßig von Österreich in die Schweiz
oder von der Schweiz nach Österreich gehen, kennen Sie vermutlich diese Punkte:
- „Man muss abwarten, bis man an der Reihe ist, damit man seine Dokumente bekommt.“
- „Änderungen waren sehr arbeits- und zeitintensiv.“
- „Oft werden Änderungen erst bekannt, wenn das Fahrzeug an der Rampe steht.“
- „Für jedes Fahrzeug, das von Österreich in die Schweiz gefahren ist, musste ein Betrag bezahlt werden.“
- „Wir möchten nicht mehr zurück zu dem umständlichen E-Mail-Bingbong.“
Genau hier setzt die pZoll Korridor-Lösung von prodata an: Sie unterstützt die elektronische Abwicklung der Transportmeldungen für den Korridor Österreich–Schweiz direkt in Ihrer SAP®-Umgebung.
Sie möchten wissen, ob pZoll zu Ihren Korridorprozessen passt? Fordern Sie eine Beratung und die Unterlagen aus unserem Webinar an.
pZoll verbindet österreichische und schweizerische Transportmeldungen in einem Ablauf
Der elektronische Zollkorridor ersetzt den bisherigen papierbasierten Ablauf. Dabei werden Warenanmeldungen mit einer konkreten Fahrt und einem Fahrzeugkennzeichen verknüpft. Österreich arbeitet dabei mit Smart Border Austria und der Border Transaction Number, die Schweiz mit der Transportanmeldung und der Journey Reference Number.
Die Herausforderung: Es gibt kein gemeinsames System der österreichischen und schweizerischen Zollbehörden. Für eine Fahrt müssen Meldungen an beide Systeme gesendet werden. Die Verbindung erfolgt über die Journey Reference Number der Schweiz, die in der österreichischen Anmeldung angegeben wird.
pZoll bildet diesen Ablauf in SAP® ab. Wenn Ausfuhr- und Einfuhrzollanmeldungen für beide Länder bereits in pZoll erfolgen, können Transportanmeldungen mit minimalem manuellen Aufwand erstellt werden. Belege lassen sich kopieren und die dazugehörigen Transportanmeldungen weitgehend automatisch erzeugen.

Transportmeldungen ohne E-Mail-Schleifen mit Dienstleistern erstellen
So machen viele Unternehmen es heute: Die österreichische Ausfuhr wird intern erstellt, die Schweizer Einfuhr ebenfalls, danach werden PDF-Dateien und Zusatzdaten per E-Mail an einen Logistikdienstleister geschickt. Dieser erstellt die Korridorbelege und sendet die Dokumente wieder zurück. Intern müssen diese Dokumente anschließend an die richtigen Standorte verteilt werden.
So könnten Sie es tun: Mit pZoll erstellen Sie die Korridorbelege selbst in SAP®. Der Zugriff auf Belege, Rückmeldungen und Dokumente liegt nicht mehr außerhalb Ihres Prozesses. Änderungen lassen sich direkt bearbeiten, senden oder stornieren.
Ein Anwenderbericht aus dem Webinar beschreibt den Unterschied klar: Der tägliche Warenortkorridor dauert mit pZoll nur wenige Minuten, wobei die Wartezeit vor allem durch die Verarbeitung der Behördennachrichten entsteht. Auch Änderungen wurden einfacher, weil direkter Zugriff auf die Belege besteht.

Ankunftsanzeige und Korridoranmeldung in einem Prozess abbilden
So machen Sie es heute: Seit der AES-Einführung wurde der Ablauf komplexer, weil Waren elektronisch an der Ausgangszollstelle angemeldet werden müssen. Die Schwierigkeit liegt darin, dass die Nachricht genau dann gesendet werden muss, wenn der LKW an der Ausgangszollstelle eintrifft.
So könnten Sie es tun: Im Smart-Border-Austria-Prozess kann die Ankunft an der Ausgangszollstelle unter bestimmten Bedingungen automatisch gesendet werden. Beim Warenortkorridor geschieht dies zum Zeitpunkt der Verladung am Vorarlberger Warenort, beim rollenden Korridor sobald der LKW in Vorarlberg eingetroffen ist.
In pZoll geht die bisher mühsame Ankunftsanzeige in der Korridoranmeldung auf. Sie ist nicht vollständig verschwunden, wird aber nicht mehr als getrennter manueller Prozess betrachtet.

Warenortkorridor und rollenden Korridor sauber unterscheiden
So machen Sie es heute: Viele Unternehmen müssen zuerst klären, welcher Prozess überhaupt gilt. Für Vorarlberger Firmen kommen Warenortkorridore in Betracht. Für Unternehmen ohne Standort in Vorarlberg ist bei Waren von Österreich oder anderen EU-Ländern über Österreich in die Schweiz der rollende Korridor Ausgang relevant.
So könnten Sie es tun: pZoll unterstützt die definierten österreichischen Prozesse sowohl für Vorarlberger Kunden mit Warenortkorridor als auch für Kunden ohne Standort in Vorarlberg, die den rollenden Korridorausgang nutzen.
Besonders beim rollenden Korridor ist die Prozesslogik entscheidend: Das Fahrzeugkennzeichen muss spätestens bei Erstellung der Transportanmeldung feststehen. Nach Erstellung der Schweizer Transportanmeldung und der österreichischen Transportanmeldung reagiert pZoll auf Behördennachrichten und kann die weiteren Schritte automatisch beantworten.
Belege zwischen Österreich und Schweiz übernehmen, statt doppelt erfassen
So machen Sie es heute: Daten werden häufig aus bestehenden Zollbelegen, PDF-Dateien oder E-Mails zusammengesucht. Das kostet Zeit und erhöht das Risiko von Tippfehlern.
So könnten Sie es tun: In pZoll können österreichische Ausfuhranmeldungen auf Schweizer Einfuhranmeldungen kopiert werden. Aus den Schweizer Importbelegen kann anschließend die Transportanmeldung erstellt werden. Die Schweizer Journey Reference Number wird dabei automatisch auf die österreichische Meldung übertragen.
Der Nutzen aus Anwendersicht: Daten werden automatisch von Vorgängerbelegen übernommen. Dadurch werden Tippfehler deutlich reduziert. Im Praxisbericht wurden nach zwei Monaten bereits rund 130 Korridore über pZoll abgewickelt.

Dokumente wieder in Ihrer SAP®-Welt verfügbar machen
So machen Sie es heute: Dokumente kommen per E-Mail zurück und müssen an Standorte, Fahrer oder interne Stellen verteilt werden. Je mehr Standorte beteiligt sind, desto aufwendiger wird die Koordination.
So könnten Sie es tun: Wenn die PDFs über pZoll in Ihre SAP®-Welt zurückkommen, können Sie diese über bestehende SAP®-Druckfunktionen an den jeweiligen Standorten ausgeben. Das reduziert manuelle Verteilung und sorgt dafür, dass die Dokumente dort verfügbar sind, wo sie im Ablauf gebraucht werden.
Welche Alternativen gibt es?
Abwicklung über Logistikdienstleister
Ein Dienstleister kann Korridorbelege erstellen. Das kann sinnvoll sein, wenn Sie nur wenige Sendungen haben oder intern keine Kapazitäten aufbauen möchten.
Die Grenze liegt bei Kosten, Reaktionszeit und Änderungsmanagement. Im Praxisbericht wurden Erreichbarkeit, Wartezeiten und kurzfristige Änderungen als zentrale Pain Points genannt. Außerdem wurde jedes Fahrzeug separat verrechnet.
Getrennte Systeme für Österreich und Schweiz
Einige Anbieter decken nur einzelne Länder oder Teilprozesse ab. Das kann funktionieren, wenn Ihre Prozesse klar getrennt sind.
Der Vorteil von pZoll liegt laut Anwenderbericht darin, dass beide Seiten des Korridorverkehrs in einem Programm abgedeckt werden. Dadurch sind die operativen Daten zum Grenzübertritt im pZoll Workflow-Monitor ersichtlich und Anwender können schnell zwischen Belegen springen.
Manuelle Übergangslösungen
Für Einzelfälle oder Sonderfälle kann eine manuelle Abwicklung kurzfristig helfen. Langfristig wird sie jedoch kritisch, wenn Volumen, Standorte oder Änderungsfälle steigen.
Gerade beim Korridor Österreich–Schweiz ist der Vorteil einer integrierten Lösung, dass Belege, Status, Behördenrückmeldungen und Dokumente in einem Ablauf zusammengeführt werden.
FAQ: Häufige Fragen zum pZoll Korridor Österreich–Schweiz
Nein, nicht vollständig. Die Ankunftsanzeige geht im neuen Prozess der Korridoranmeldung auf. Sie ist damit nicht mehr als getrennt zu betrachtender manueller Schritt im bisherigen Sinn zu sehen.
Lassen Sie prüfen, wie Ihr Korridorprozess in pZoll aussehen kann
Der Korridor Österreich–Schweiz ist kein reines Zollthema. Er betrifft Ihre operative Logistik, Ihre SAP®-Prozesse, Ihre Dokumentenverteilung und Ihre Reaktionsfähigkeit bei kurzfristigen Änderungen.
Mit pZoll bilden Sie die Transportmeldungen für Österreich und die Schweiz direkt in Ihrer SAP®-Umgebung ab. Sie reduzieren E-Mail-Schleifen, behalten den Überblick über Ihre Belege und können Änderungen schneller bearbeiten.

